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Souveräne Leistung der Chambtalkegler in der Championsleague

15.02.2026
Eine starke Leistung zeigte das Chambtalerteam in der Championsleague

Souveräne Raindorfer Leistung in der Championsleague

Weber-Team gewann auch das Rückspiel in der Slowakei gegen SKK Trestena Starek

In der zweiten Runde der Championsleague war das Chambtalerteam beim slowakischen Vertreter SKK Trstena Starek zu Gast. Nach dem 6:2 Hinspielerfolg wusste man, dass es noch eine sehr schwere Aufgabe wird. Doch am Ende zeigte das Chambtalerteam eine überragende Mannschaftsleistung und schafften den Einzug in das Final Four, das am 28. und 29. März in Brcko (Bosnien Herzegowina) stattfindet.

Für das Chambtalerteam gingen Mathias Weber und Daniel Schmid an den Start. Weber lieferte sich gegen den polnischen Nationalspieler Mikolaj Konopka ein Duell auf Augenhöhe. Jedoch hatte der Raindorfer Mannschaftskapitän in den ersten drei Sätzen nicht das Glück auf seiner Seite. Mit 162:166, 163:168 und 160:165 Kegeln zog er hier den Kürzeren, so dass er das Duell schon verloren hatte. Weber zeigte jedoch Moral und konnte den letzten Satz mit 181:155 Kegeln für sich entscheiden. Obwohl er mit 666:654 mehr Kegeln spielte, musste er mit 1:3 den Mannschaftspunkt abgeben. Daniel Schmid kam gegen den slowakischen Nationalspieler Tibor Varga sehr gut ins Spiel und gewann den ersten Satz deutlich mit 193:142 Kegeln. Zwar musste er den zweiten Satz mit 155:159 Kegeln knapp abgeben, doch mit 161:154 und 160:156 Kegeln gingen die Nächsten beiden Sätze wieder an Schmid. Mit 3:1 und 669:611 Kegeln holte er den ersten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam. Mit einem Spielstand von 1:1 und 1335:1265 (+70) Kegeln, sowie 4:4 Satzpunkten war das Chambtalerteam sehr gut im Rennen.(Bild links zeigt Daniel Schmid, der beim Start mit einer starken Leistung den Mannschaftspunkt holte)

Im Mittelfeld sollten Milan Svoboda und Jan Sandler für eine Vorentscheidung zum Weiterkommen in das Final Four sorgen. Milan Svoboda hatte keinen guten Start und musste gegen den serbischen Nationalspieler Congor Baranjc die ersten beiden Sätze mit 143:158 und 155:176 Kegeln abgeben. Anschließend kam Svoboda besser ins Spiel und erkämpfte sich mit 180:166 und 168:163 Kegeln die letzten beiden Sätze. Mit 2:2 und 646:663 Kegeln ging jedoch hier der Mannschaftspunkt an die Gastgeber. Jan Sandler gewann gegen den slowakischen Nationalspieler Marcel Ivancik den ersten Satz mit 171:165 Kegeln, musste aber den zweiten mit 156:176 Kegeln deutlich abgeben. In dem sehr engen Duell behielt Sandler in den letzten beiden Sätzen mit 169:157 und 167:162 Kegeln die Oberhand, so dass er sich mit 3:1 und 663:660 Kegeln den Mannschaftspunkt erkämpfte. Beim Spielstand von 2:2 und 2644:2588 (+56) Kegeln und 9:7 Satzpunkten fehlten zum Einzug in das Final Four nur noch ein halber Satzpunkt.

Am Ende kämpften Jürgen Pointinger und Michael Kotal für das Chambtalerteam. Jürgen Pointinger konnte gegen slowakischen Nationalspieler Peter Sibal/Martin Starek (eingew. nach Wurf 36) die ersten beiden Sätze mit 188:124 und 141:122 Kegeln für sich entscheiden. Anschließend kam ab Wurf 61 Taras Elsinger für Pointinger ins Spiel. Auch Elsinger zeigte eine souveräne Leistung und gewann mit 177:138 und 177:159 Kegeln seine beiden Sätze. Mit 4:0 und der gemeinsamen Tagesbestleistung von 683:543 Kegeln ging hier der Mannschaftspunkt an Raindorf. Parallel kämpfte Michael Kotal gegen Martin Kozak und gewann die ersten beiden Sätze mit 169:141 und 171:147 Kegeln. Anschließend wurde nochmals durch gewechselt. Für Kotal kam nach Wurf 60 Elias Hollmeier ins Spiel und bei den Gastgebern für spielte für Koznak die letzten 60 Wurf Daniel Pazitny. Hier zog der Raindorfer mit 132:142 und 138:152 Kegeln den Kürzeren. Trotzdem konnte Kotal/Hollmeier mit 2:2 und 610:582 Kegeln den Mannschaftspunkt für Raindorf holen. Am Ende führte das Weber-Team mit 4:2 Mannschaftspunkten. Mit einem Gesamtergebnis von 3937:3713 Kegeln erhielt man auch die beiden Kegelpunkte, so dass man mit 6:2 auch das Rückspiel gewann. (Jürgen Pointinger (rechts) und Taras Elsinger (links) spielten zusammen die Tagesbestleistung)

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