Kürzlich wurden in München die Bayerischen Meisterschaften der Frauen U23, Frauen, Männer U23 und Männern ausgetragen. Hier waren drei Kegler von den Chambtalkeglern vertreten. Dabei wurden sehr gute Ergebnisse erzielt und zwei Aktive konnten in der Qualifikation das Viertelfinale erreichen. Jedoch war das Spielglück nicht immer auf Raindorfer Seite. Elias Hollmeier scheiterte etwas unglücklich im Viertelfinale. Für Tanja Kolbeck war die Hürde im Halbfinale gegen die neue Bayerische Meisterin Romy Joppert zu groß. Bereits in der Qualifikation scheiterte Philipp Vogl.
Bei den Frauen konnte sich Tanja Kolbeck für die Bayerische Meisterschaft qualifizieren. In der Qualifikation schaffte sie mit einem 13. Platz und 557 (150, 142, 141 und 124) Kegeln den Einzug in das Viertelfinale. Hier spielte sie gegen Sabrina Bickel (KV Bad Neustadt), die mit 588 Kegeln nach der Quali auf den vierten Platz lag. Im Viertelfinale lieferten sich beide ein Duell auf Augenhöhe. Die Raindorferin gewann den ersten Satz mit 134:127 Kegeln, gab aber den zweiten mit 133:154 ab. Mit 132:127 und 149:141 Kegeln sicherte sich Tanja Kolbeck die restlichen beiden Sätze, so dass sie mit 3:1 und 548:549 Kegeln in das Halbfinale einzog.
IIm Halbfinale traf Tanja Kolbeck auf Romy Joppert (KV Bamberg), die in der Quali mit 562 Kegeln den 12. Platz belegte und im Viertelfinale gegen Marion Frey (BC Schretzheim) mit 2:2 und 606:591 Kegeln eine hervorragende Leistung zeigte. Gegen die vom Landeskader gesetzte Spielerin aus Oberfanken war bereits nach den ersten beiden Sätzen die Vorentscheidung gefallen, die Tanja Kolbeck mit 138:174 und 132:157 Kegeln klar verlor. Zwar konnte Kolbeck den dritten Satz mit 144:142 Kegeln für sich entscheiden, doch der letzte Durchgang ging mit 121:165 Kegeln erneut an Joppert. Mit 1:3 und 535:638 Kegeln scheiterte Tanja Kolbeck an der Bundesligaspielerin von Victoria Bamberg, die den Bayerischen Meistertitel holte.
Bei den Männern U23 hatte man mit Philipp Vogl und Elias Hollmeier zwei Spieler am Start. Elias Hollmeier spielte ein hervorragendes Qualifikationsergebnis und belegte mit 621 (156,178,153 und 134) Kegeln den zweiten Platz. So musste er im Viertelfinale gegen Nico Windrich (TSV Neuhaus) antreten, der in der Quali mit 565 Kegeln auf den 15. Platz lag. Im Viertelfinale lieferten sich beide ein überragendes Duell. Den ersten Durchgang verlor der Raindorfer zwar mit 136:159 Kegeln, konnte jedoch die nächsten beiden Sätze mit 171:167 und 143:142 Kegeln für sich entscheiden. Am Ende wurde die Partie mit dem letzten Schub entschieden. Elias Hollmeier hätte eine „Acht“ gebracht, doch am Ende fielen nur sieben Kegeln, so dass das Spielglück nicht beim Raindorfer lag und er den Durchgang mit 153:154 Kegeln abgab. Mit 2:2 und 603:622 Kegeln war für den Vorjahresvizemeister das Turnier beende. Philipp Vogl konnte nicht sein Leistungsvermögen auf die Bahnen legen. Für ihn war mit 535 Kegeln als 24. bereits nach der Quali das Turnier zu Ende.