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Das war der erste Rückrundenspieltag:

01.12.2018
Milan Svoboda holte mit 4:0 am Ende den wichtigen Mannschaftspunkt

Nibelungen Lorsch war ein echter Prüfstein für das Chambtalerteam

Grötsch-Team holte einen knappen 5:3 Erfolg/Überraschungssieg der Bezirksligadamen

In der ersten Bundesliga empfing das Chambtalerteam den hessischen Ligakonkurrenten Nibelungen Lorsch. Mit einem Heimsieg wollte das Grötsch-Team den dritten Tabellenplatz festigen. Erneut begann das Chambtalerteam mit Daniel Schmid und Christian Schreiner, die zuletzt sehr erfolgreich agierten. Die Gäste setzten mit Marcel Schneider und Frank Gutschalk ebenfalls zwei ihrer Spitzenkegler dagegen. Schmid gewann gegen Schneider die ersten beiden Sätze mit 168:131 und 154:153 Kegel. Die restlichen beiden Sätzen verlor Schmid jedoch mit 158:167 und 153:167 Kegel, so dass es nach Satzpunkten 2:2 stand. Durch das bessere Kegelergebnis von 633:618 gewann Schmid den Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam. Christian Schreiner musste gegen Frank Gutschalk antreten und gab die ersten beiden Sätze mit 151:161 und 146:163 Kegel ab, so dass er mit 0:2 und 27 Kegel schon klar im Rückstand lag. Den dritten Satz gewann Schreiner etwas glücklich mit 145:144 Kegel, so dass noch eine geringe Chance auf den Gewinn des Mannschaftspunktes vorhanden war. Mit 144:155 Kegel ging aber der letzte Satz erneut an Gutschalk. Bei 1:3 Satzpunkten und 586:623 Kegel ging hier der Mannschaftspunkt an Lorsch. Beim Spielstand von 1:1 lag man nach dem ersten Drittel der Begegnung mit 1219:1241 (-21) Kegeln zurück.

Im Mittelfeld kamen für Raindorf Alexander Raab und Michael Kotal zum Einsatz, während die Gäste Jurek Osinski und Teamkapitän Jochen Steinhauer ins Spiel brachten. Raab musste gegen Osinski die ersten beiden Sätze mit 136:138 und 144:155 abgeben. Der Raindorfer zeigte jedoch Kampfgeist und gewann die nächsten beiden Sätze mit 155:129 und 136:122 Kegel. Bei 2:2 Sätzen konnte Raab mit einem Kegelergebnis von 571:544 das Spiel nochmals drehen und einen sehr wichtigen Mannschaftspunkt für sein Team holen. Kotal musste sich gegen Steinhauer im ersten Satz mit 132:166 Kegel klar geschlagen geben, konnte sich aber im zweiten Satz mit 155:133 durchsetzen. Mit 144:152 und 149:152 verlor Kotal die letzten beiden Sätze erneut. Mit 1:3 Sätzen und 580:603 Kegel ging hier der Mannschaftspunkt an die Gäste. Bei 2:2 Mannschaftspunkten lag man im Gesamtergebnis mit 2370:2388 (-18) Kegeln vor den Schlusspaarungen somit weiterhin im Rückstand.

Am Ende sollten Milan Svoboda und Philipp Grötsch den Rückstand wettmachen und das Spiel noch drehen. Für die Gäste wollten dies Daniel Saal und Holger Walter verhindern. Erfolgversprechend begann das Raindorfer Duo. Milan Svoboda gewann die ersten beiden Sätze gegen Saal mit 155:146 und 157:126 Kegel, so dass er mit 2:0 und 40 Kegeln klar in Führung lag. Auch Grötsch konnte gegen Walter die ersten beiden Sätze mit 157:133 und 151:139 für sich entscheiden. Mit 2:0 und 36 Kegeln lag auch er sehr deutlich in Front. Milan Svoboda gewann auch die nächsten beiden Sätze mit 149:143 und 172:145 Kegel, so dass er mit 4:0 Sätzen und 633:560 Kegeln den dritten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam gewann und die Tagesbestleistung von Daniel Schmid einstellte. Grötsch dagegen verlor die letzten beiden Sätze mit 136:141 und 133:167 Kegel, so dass sein Gegner nach Satzpunkten auf 2:2 ausgleichen konnte. Im Kegelergebnis wurde er mit 577:580 von seinem Gegner ebenfalls noch überholt, so dass er den Mannschaftspunkt abgeben musste. Am Ende der Begegnung stand es nach Mannschaftspunkten weiterhin mit 3:3 unentschieden. So war zum Schluss das Gesamtergebnis entscheidend. Mit 3580:3528 Kegeln lag hier das Chambtalerteam in Front und sicherte sich die beiden Kegelpunkte. Am Ende holte man einen sehr hart erkämpften 5:3 Erfolg und sicherte damit den dritten Tabellenplatz weiter ab.

Im Verfolgerduell der Landesliga Mitte war das erste Damenteam beim BSC Regensburg zu Gast. Beim Start musste sich Tanja Kolbeck gegen Andrea Schönsteiner mit 1,5:2,5 und 517:525 Kegel geschlagen geben, doch Sandra Grave konnte gegen Silke Zunder mit 2:2 und 525:521 Kegel knapp die Oberhand behalten. Beim Spielstand von 1:1 lag man nach dem ersten Drittel der Begegnung knapp mit vier Kegeln zurück. Im Mittelfeld fiel bereits die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen. Magdalena Brandl hatte gegen Michaela Edenharter mit 0:4 und 476:520 Kegel das Nachsehen und auch Laura Holmeier musste sich der Tagesbesten Elfriede Koller mit 1:3 und 524:575 Kegel beugen. Mit 1:3 und minus 97 Kegeln war vor den Schlusspaarungen bereits die Vorentscheidung gefallen. Am Ende verlor auch Erika Brandl gegen Andrea Merl mit 2:2 und 528:545 Kegel und auch Evelin Diermeier musste gegen Kerstin Schneider mit 1:3 und 520:538 Kegel den Mannschaftspunkt abgeben. Am Ende lag man mit 1:5 nach Mannschaftspunkten zurück. Mit einem Gesamtergebnis von 3090:3224 Kegeln gingen auch die beiden Kegelpunkte an die Gastgeberinnen, so dass man mit 1:7 dieses Verfolgerduell klar verlor. Durch diese Niederlage wird man vom BSC Regensburg in der Tabelle überholt und fällt somit auf den dritten Platz zurück.

Im Lokalderby hatte das dritte Herrenteam in der Bezirksliga A Nord den DSK Daberg zu Gast. Beim Start unterlag Rudolf Kaspar gegen Heinz Wenzel mit 2:2 und 529:535 Kegel und auch Jürgen Geiger zog gegen Andreas Lamecker mit 1,5:2,5 und 542:537 Kegel den Kürzeren, So lag man zur Spielhälfte mit 0:2 und einem Kegel zurück. In der zweiten Spielhälfte setzte sich Philipp Diermeier gegen Benedikt Riedl mit 2:2 und 533:507 Kegel durch, doch Sebastian Braun hatte gegen den Tagesbesten Alfred Schwarz mit 1:3 und 530:551 Kegel das Nachsehen. So lag die Chambtaler-Truppe nach Mannschaftspunkten weiterhin mit 1:3 zurück. Im Gesamtergebnis gewann jedoch das Geiger-Team mit 2134:2130 Kegeln die beiden Kegelpunkte. Mit 3:3 endete die Partie am Ende mit einem gerechten Unentschieden.

Zwei unerwartete Punkte holte das zweite Damenteam der Chambtalkegler beim Spitzenreiter SC Luhe Wildenau II. Zum Beginn der Partie hatte Sabrina Mühlbauer gegen Hannelore Wagner mit 1:3 und 502:566 Kegel das Nachsehen, doch Jessica Grave gewann gegen Martina Rauch (nach 50 Wurf verletzungsbedingt abgebrochen) mit 4:0 und 537:211 Kegel. So lag man beim Spielstand von 1:1 im Gesamtergebnis mit 262 Kegeln in Front. Zum Schluss hatte Christine Grave gegen die Tagesbeste Melanie Rauch mit 1:3 und 462:594 Kegel keine Chance, doch Anja Geiger holte gegen Stefanie Kett mit 3:1 und 477:443 Kegel den wichtigen zweiten Mannschaftspunkt. Am Ende stand es nach Mannschaftspunkten mit 2:2 unentschieden. Bei einem Gesamtergebnis von 1978:1814 Kegeln sicherte man sich zugleich die beiden Kegelpunkte, so dass man mit einem 4:2 Erfolg zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg holte.

Die vierte Herrenmannschaft war in der Kreisliga bei der SG Furth i. Wald zu Gast. Beim Start setzte sich Tobias Kolbeck gegen Stefan Schuster mit 3:1 und 528:497 Kegel durch, doch anschließend zog Wolfgang Jahn gegen Heinz Rank mit 2:2 und 487:517 Kegel den Kürzeren. Als im vorletzten Duell auch Christoph Schillinger gegen Dieter Seidl mit 1:3 und 489:526 Kegel das Nachsehen hatte, lag man vor dem Schlusskampf mit 1:2 und minus 36 Kegeln zurück. Am Ende verlor auch Josef Iller gegen den Tagesbesten Xaver Penzkofer mit 1:3 und 511:542 Kegel, so dass man nach Mannschaftspunkten mit 1:3 zurück lag. Mit einem Gesamtergebnis von 2015:2082 Kegeln gingen auch die beiden Kegelpunkte an die Gastgeber. Mit 1:5 gingen somit die beiden Punkte an die Drachenstädter, die damit ihren ersten Saisonsieg feiern konnten.

Das fünfte Herrenteam der Chambtalkegler war in der Kreisklasse A Nord beim vierten Team des SKK Willmering zu Gast. Zum Beginn der Partie musste sich Simon Schreiner gegen Johann Vogl mit 1:3 und 498:516 Kegel geschlagen geben. Lukas Rosenhammer behielt jedoch gegen Georg Schreiner mit 2,5:1,5 und 478:474 Kegel die Oberhand. Beim Spielstand von 1:1 lag man zur Halbzeit mit 14 Kegeln zurück. Im zweiten Spielabschnitt konnte Florian Schreiner gegen Robert Schreiner mit 2,5:1,5 und 512:483 Kegel den Mannschaftspunkt erkämpfen, doch Karl Berger hatte gegen den Tagesbesten Andreas Plötz bei 2:2 Sätzen mit 503:531 Kegel das Nachsehen. Am Ende stand es nach Mannschaftspunkten mit 2:2 weiterhin ausgeglichen. Mit 1991:2004 Kegeln gingen jedoch die beiden Kegelpunkte an die Gastgeber, so dass man mit 2:4 eine knappe Niederlage einstecken musste.

Einen Sieg feierte die A-Jugendmannschaft in der Kreisklasse bei der JSpG SKK Neukirchen/SKK Eschlkam. Im ersten Spielabschnitt gewann Florian Schreiner gegen Franz Sterr mit 2:2 und 526:499 Kegel, doch Sebastian Pongratz musste sich gegen den Tagesbesten Philipp Schmiedeberg mit 0:4 und 447:527 Kegel geschlagen geben. Beim Spielstand von 1:1 lag man mit 53 Kegeln zurück. In der zweiten Spielhälfte konnte man jedoch für die Wende sorgen. Simon Schreiner (ab Wurf 61 Jessica Grave) setzte sich gegen Daniel Brandl mit 4:0 und 493:410 Kegel durch und auch Luca Diermeier behielt gegen Hannes Bauer mit 3:1 und 481:351 Kegel die Oberhand. Am Ende lag man nach Mannschaftspunkten mit 3:1 in Front. Mit einem Gesamtergebnis von 1947:1787 Kegeln gingen auch die beiden Kegelpunkte an die Chambtalerjugend, so dass man mit 5:1 die Partie gewann.

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