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Chambtalkegler gewannen die Championsleague

31.03.2025
Bild zeigt das Chambtalerteam mit Pokal, Diplom und Medallen

Chambtalkegler holten sich den Titel in der Championsleague

Im Halbfinale entthronte man RW Zerbst/Sieg im Finale gegen den KSK Orth

Am vergangenen Wochenende fand im hessischen Mörfelden das Final Four der Championsleague statt. Erneut musste das Weber-Team im Halbfinale gegen den Titelverteidiger und Deutschen Serienmeister RW Zerbst im reinen deutschen Duell antreten. Dabei war man sicherlich gegen den klaren Turnierfavoriten in der klaren Außenseiterrolle, da mit Daniel Schmid kurzfristig krankheitsbedingt noch ein Stammspieler im Weber-Team ausfiel. Doch das Chambtalerteam glänzte bei diesem Turnier durch eine starke Mannschaftsleistung und konnte den Titelverteidiger raus kegeln. Im Finale gegen den österreichischen Vertreter KSK Orth setzte man sich erneut durch, so dass man in einem weiteren Höhepunkt der Vereinsgeschichte die Championsleague gewann. Dabei spielte Manuel Lallinger gegen Zerbst mit 710 Kegeln mit der persönlichen Bestleistung das beste Einzelergebnis des Turnier. Jan Sandler konnte gegen Orth mit 696 Kegeln seine persönliche Bestleistung einstellen und hatte das zweitbeste Turnierergebnis. Mit zu diesem Erfolg haben auch die zahlreichen Fans mit beigetragen, die in den beiden Tagen voll hinter der Mannschaft standen und die Kegelklause in Mörfelden zu einem Heimspiel machten. Groß war der Jubel nach der Siegerehrung bei der Mannschaft und den Fans, wo man den Pott mit nach Raindoprf mitnehmen konnte.

Mit Milan Svoboda, Mathias Weber und Manuel Lallinger ging das Chambtaler gegen Zerbst an den Start. Erneut zeigte Milan Svoboda, in welcher guten Verfassung er sich zur Zeit befindet. Gegen Lukas Funk gewann er den ersten Satz mit 173:167 Kegeln und im zweiten holte er sich mit 171:171 Kegeln ein Unentschieden. Als er den dritten Satz mit 152:155 Kegeln verlor, wurde es nochmals eng. Doch im letzten Duell behielt er mit 165:154 Kegeln die Oberhand, so dass er mit 2,5:1,5 und 661:647 Kegeln den Mannschaftspunkt holte. Mathias Weber kam gegen Robert Ernjesi überhaupt nicht richtig ins Spiel und verlor die ersten beiden Sätze mit 141:153 und 141:151 Kegeln. Anschließend kam Michael Kotal für Weber ins Spiel und konnte den dritten Satz mit 162:145 Kegeln gewinnen. Der letzte Satz ging mit 142:156 Kegeln erneut an Ernjesi, so dass man mit 1:3 und 586:605 Kegeln den Mannschaftspunkt abgab. Überragender Mann des Spiels war Manuel Lallinger, der mit Daniel Barth aber auch einen sehr starken Konkurrenten hatte. Mit 167:167 Kegeln trennten sich beide im ersten Satzunentschieden. Anschließend setzte sich Lallinger mit 174:156 Kegeln durch. Doch Barth schlug zurück und Lallinger verlor im vorletzten Satz mit 176:185 Kegeln. Im letzten Satz ließ Lallinger seinem Gegner keine Chance mehr und bezwang in klar mit 193:151 Kegeln. Mit der Tagesbestleistung holte er mit 2,5:1,5 und überragenden 710:670 Kegeln den Mannschaftspunkt. So lag man nach der ersten Hälfte der Begegnung mit 2:1 und 1957:1911 (+46) Kegeln in Front.

In der zweiten Spielhälfte kämpften Jan Sandler, Taras Elsinger und Jürgen Pointinger für das Chambtalerteam. Dabei entwickelte sich ein Spiel, das mit Spannung nicht zu übertreffen war. Sandler verlor gegen Tim Brachtel die ersten beiden Sätze mit 161:164 und 153:171 Kegeln. Zwar gewann er den dritten Satz mit 160:155 Kegeln, doch den letzten verlor er nochmals deutlich mit 146:180 Kegeln. Mit 1:3 und 620:670 Kegeln ging hier der Punkt an Zerbst. Taras Elsinger musste gegen Christian Wilke den ersten Satz mit 149:167 Kegeln abgeben, gewann den zweiten aber mit 178:173 Kegeln. Die restlichen beiden Sätze gingen mit 157:166 und 140:150 Kegeln erneut an Wilke, so dass auch er mit 1:3 und 624:656 Kegeln den Punkt verlor. Jürgen Pointinger begann gegen Mario Nüßlein sehr stark und setzte sich im ersten Satz mit 189:160 Kegeln durch. Der zweite Satz ging mit 150:158 Kegeln jedoch an Nüßlein. Mit 161:150 und 162:147 Kegeln gingen die nächsten beide Sätze an Pointinger, der mit 3:1 und 662:615 Kegeln den dritten Mannschaftspunkt für das Chambtalerteam holte. So stand es nach Mannschaftspunkten mit 3:3 unentschieden. Bei der Gesamtholzzahl konnte am Ende das Chambtalerteam mit 3863:3852 Kegeln noch knapp die Oberhand behalten, so dass man den Titelverteidiger mit einem 5:3 Erfolg entthronte. Im zweiten Halbfinale setzte sich das österreichische Team KSK Orth gegen KK Mertojak (Kroatien) klar mit 8:0 und 3841:3657 Kegeln durch, so dass man im Finale auf den KSK Orth traf. Bild oben links zeigt Manuel Lallinger, der mit 710 Kegeln Turnierbestleistung und persönliche Bestleistung spielte. Bild rechts zeigt das Chambtalerteam nach den Jubel beim Sieg gegen RW Zerbst, Bild links zeigt die Raindorfer Fangemeinde, die die Kegelklause in Mörfelden zu einem Heimspiel machten)

Mit dem KSK Orth hatte das Chambtalerteam einen sehr starken Gegner der im Halbfinale eine sehr starke Leistung zeigte und sehr starke Spieler in ihrenReihen haben. Das Chambtalerteam begann mit der gleichen Aufstellung wie gegen Zerbst. Zum Beginn gingen Milan Svoboda, Mathias Weber und Manuell Lallinger an den Start. Milan Svoboda konnte sich gegen Fritz Patrick in den ersten beiden Sätze mit 169:159 und 165:143 Kegeln durchsetzen. Jedoch unterlag er in den letzten beiden Sätzen mit 161:164 und 144:165 Kegeln. Bei 2:2 Satzpunkten ging der Mannschaftspunkt mit 639:631 Kegeln an Svoboda. Mathias Weber kam diesmal besser ins Spiel und gewann gegen Martin Rathmayer den ersten Satz klar mit 168:131 Kegeln. Als er jedoch die nächsten beiden Sätze mit 154:155 und 162:163 Kegeln jeweils um ein Holz verlor, brachte er sich selber nochmals in Bedrängnis. Mit 160:150 Kegeln setzte sich Weber im letzten Satz nochmals durch, so dass auch er mit 2:2 und 644:599 Kegeln den Mannschaftspunkt sicherte. Manuel Lallinger zog gegen Jan Mecerod mit 149:180 Kegeln klar den Kürzeren. Zwar gewann er den zweiten Satz mit 166:149 Kegeln, doch der dritte ging mit 159:167 Kegeln erneut an Mecerod. Im letzten Satz behielt Lallinger mit 170:165 Kegeln nochmals die Oberhand, aber bei 2:2 Sätzen ging mit 644:661 Kegeln der Punkt an die Österreicher. So lag man nach dem ersten Drittel der Begegnung mit 2:1 und 1927:1891 (+36) Kegeln in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt kamen erneut Jan Sandler, Taras Elsinger und Jürgen Pointinger zum Einsatz. Jan Sandler zeigte eine hervorragende Leistung und konnte gegen Lukas Temistokle mit 184:150, 160:150, 173:172 und 179:168 Kegeln alle vier Sätze gewinnen, und holte mit der Tagesbestleistung von 4:0 und 696:640 Kegeln den Mannschaftspunkt. Taras Elsinger konnte gegen Matthias Zatschkowitsch den ersten Satz mit 169:145 Kegeln für sich entscheiden. Jedoch verlor er die nächsten drei Sätze mit 144:178, 147:172 und 154:172 Kegeln. Bei 1:3 Sätzen und 614:667 Kegeln ging hier der Mannschaftspunkt an Orth. Jürgen Pointinger gewann gegen Michal Kratochvil den ersten Satz klar mit 176:130 Kegeln, verlor aber den zweiten mit 156:163 Kegeln. Mit 156:139 und 160:139 Kegeln setzte sich Pointinger in den nächsten beiden Sätzen durch, so dass auch er mit 3:1 und 648:571 Kegeln den Mannschaftspunkt gewann. Am Ende der Partie lag man mit 4:2 Mannschaftspunkten in Front. Bei einem Gesamtergebnis von 3885:3769 Kegeln sicherte man sich gleichzeitig die beiden Kegelpunkte, so dass man das Finale klar mit 6:2 gewann. (Bild rechts zeigt Jan Sandler, der im Finale mit 696 Kegeln die persönliche Bestleistung einstellte)

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